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Erst einmal wünsche ich dir einen wunderbaren Start in das Jahr 2017. Ich hoffe, du konntest die Jahreswechselzeit geniessen und genau genommen, auch wenn das neue Jahr schon drei Tage alt ist, befinden wir uns gefühlt immer noch „irgendwie zwischen den Jahren“. Die magischen Rauhnächte enden auch erst am 6. Januar und es ist die perfekte Zeit, den Gang etwas raus zu nehmen.

Ich habe lange überlegt, worüber ich heute schreiben könnte. In den letzten Wochen fielen mir jedoch vermehrt die unterschiedlichsten Angebote ins Auge, nach dem Motto „Schlank & fit im neuen Jahr“ oder „Mache 2017 zu deinem besten Jahr“.

Viele nutzen den Schwung und die Anfangsmotivation zu Jahresbeginn, um ihre Produkte an den Mann oder an die Frau zu bringen. Ich finde das absolut ok, versteh mich nicht falsch! Zu keiner Zeit war das Angebot so gross, sich Unterstützung und Hilfe zu holen, wie heute. Und mittlerweile muss man sich auch nicht mehr dafür schämen, Beratung oder Coaching in allen Fragen des Lebens in Anspruch zu nehmen – im Gegenteil, es ist sogar recht „hip“ geworden. Eine wunderbare Entwicklung wie ich finde!

Was mir diesmal aber aufgefallen ist, dass viele Anbieter ein ganz zentrales Thema, vielleicht sogar das A und O, gar nicht in ihre Arbeit mit einbeziehen.

Bei vielen Angeboten geht es darum, sich ein neues Verhalten anzueignen, um ein besseres Ergebnis oder einen Erfolg zu verzeichnen. Ich muss immer erst etwas tun – weniger essen, das Richtige essen, diese und jene Strategie verfolgen usw. – damit ich erfolgreicher, schöner, schlanker, gesünder oder was auch immer bin.

Aus eigener Erfahrung kenne ich das: Wir sind es gewohnt, uns für ein Ergebnis anzustrengen. Dennoch gibt es nicht immer den Durchbruch oder den Erfolg, der möglich wäre.

Viele Menschen bleiben generell weit unter ihren Möglichkeiten!

Und ganz ehrlich: auch ich bin noch nicht auf der Flughöhe angekommen, die das Leben für mich vorgesehen hat. Ich weiss, das geht noch viel viel mehr!

Doch warum ist das so?

Auf den Punkt gebracht: Ohne deine Bereitschaft „zu empfangen“, geht gar nichts! Du kannst noch so oft Wünsche beim Universum anmelden, Fragen stellen, Zielcollagen basteln, Ziele aufschreiben und all die ganzen Techniken und Methoden anwenden, die dir versprechen, dass diese dein Leben, deinen Job oder deine Beziehung zum Besten verändern können.

Solange DU nicht bereit bist, zu empfangen, kann dir das Universum, das Leben oder Gott (wie auch immer du das nennen magst) weder Fülle, Glück, die grosse Liebe oder ein hübsches Geldsümmchen schicken. Es kann dir weder Fragen beantworten, noch dir Impulse und Inspirationen senden, weil DU nicht „online“ und auf Empfang bist!

Ich wiederhole es also noch einmal, weil es so wichtig ist: Solange du nicht bereit bist zu empfangen, kann sich dein Leben nicht verändern!

Empfangen ist die Bereitschaft, anzunehmen, sich zu öffnen, etwas zu bekommen, sei es etwas Materielles oder einen Impuls, eine Inspiration. Empfangen ist ein passiver Akt und für uns ungewohnt. Es entsteht aus dem SEIN. Wir sind es jedoch gewohnt, immer etwas TUN zu müssen, damit wir etwas bekommen.

Was wäre, wenn es ganz anders und viel leichter funktionieren würde, wenn du bereit wärst, all das Gute empfangen zu dürfen?

Der Samen von uns Beratern und Coaches bzw. Heilern oder Ärzten dieser Welt kann nur dann in dir zum Erblühen und zum Tragen kommen, wenn du die Wahl triffst, zu empfangen: Gesund zu werden, ein Leben in der Fülle zu verdienen, eine glückliche Beziehung zu führen.

Triffst du diese Wahl nicht, weil du vielleicht tief in dir drin das Gefühl hast, es nicht zu verdienen, gesund, glücklich, unbeschwert, reich oder in einer liebevollen Beziehung zu leben, wird dir dieses Gefühl früher oder später deine Arbeit an dir boykottieren.

Gilt das auch für dich?

Bist auch du eine Empfangsverweigerin?

Und du weigerst dich die Geschenke der Menschen um dich herum, des Lebens, des ganzen Universums zu empfangen? „Nein“, wirst du jetzt sagen, „ganz bestimmt nicht! Ich bin bereit, ein Leben in Fülle, Liebe, Glück und Gesundheit zu leben!“

Doch ist das die Wahrheit? Hast du dich geöffnet, so dass jede Zelle deines Körpers geöffnet ist, nicht nur um all das zu bitten, was du dir wünschst, sondern es auch zu empfangen?

Ich weiss nämlich wovon ich rede: Ich war eine Empfangsverweigerin, und zwar eine notorische Empfangsverweigerin. Ich weiss nicht genau, wann es anfing, ich glaube ich war drei oder vier Jahre alt und habe hieran eine glasklare Erinnerung: eine Tante wollte mir 50 DM schenken und ich habe freundlich abgelehnt. Als diese Erinnerung in mir aufploppte, war ich irritiert. Welches Kind lehnt in diesem Alter, in dem es nicht einmal den Wert des Geldes einschätzen kann, ein Geldgeschenk ab? Was mir aber klar wurde: ich habe schon von klein auf begonnen, die Geschenke des Lebens dankend abzulehnen. Erstaunlich, oder? Und mich wundert es in Anbetracht dieser Erinnerung nicht, dass es mir so lange Zeit schwer gefallen ist, die Geschenke des Lebens anzunehmen.

Das Leben ist magisch, es will uns beschenken!

Und was tun wir? Entweder sind wir bescheiden, wie uns das beigebracht wurde: „Nein danke, das ist doch gar nicht nötig!“ Oder wir tragen in uns das Gefühl mit, es nicht „wert“ zu sein oder es nicht „verdient“ zu haben, ein Leben in der Fülle zu leben.

Mit dieser Energie gehen wir durchs Leben und hoffen inbrünstig, dass sich irgendwann mal etwas ändert.

So ging es mir, als ich damals in die Schweiz ausgewandert bin.

Ich hatte keine Probleme, mich in der Schweiz zu bewerben, eine Stelle zu suchen und diese auch anzunehmen. Ich muss zugeben, die erste „Schnappatmung“ hatte ich, als man mir mein Gehalt mitteilte. Das war jenseits dessen, was ich mir in meinen Träumen erhofft hatte. Ich zog also frohen Mutes in die Schweiz und lebte und arbeitete fortan in der Nähe von Zürich. Die ganze Schweiz und gerade Zürich ist für mich Fülle pur! Vor allem wenn man aus einem Land kommt, in dem „Geiz ist geil“ die oberste Prämisse zu sein scheint.

Wenn ich heute daran zurückdenke, spüre ich richtig, wie ich mich damals von dieser Fülle abgeschottet habe. Sie hat mir Angst gemacht. Innerlich, körperlich, es ist schwer zu beschreiben. Ich wusste nur, dass trotz dieser Fülle ein latentes Unwohlsein in mir war. Das vages Gefühl, es nicht verdient zu haben. Und ein Gefühl von „das brauch ich doch alles gar nicht“. Fakt war, und das ist mir erst jetzt klar, seit ich den Unterschied fühle: die Empfangssensoren meiner Zellen waren komplett ausser Betrieb.

Hier das „warum“ zu ergründen ist zwar interessant, bringt aber keinen Schritt weiter. Letztlich spielt Vieles zusammen: Prägungen der Erziehung und im Elternhaus, Erfahrungen, Glaubensätze, vielleicht sogar noch ganz alte karmische Verstrickungen oder „Restposten“ aus vergangen Leben.

Die zentrale Frage ist doch vielmehr: Wie gehst du damit um, wenn du dich in meinen Zeilen erkannt hast?

Wie kannst du den Schalter umlegen und deine Zellen voll und ganz auf Empfang stellen?

Mein erster Tipp: Fahre deine inneren Barrieren herunter, öffne dich und deine Zellen. Vielleicht hilft dir folgendes Bild dabei:

Du läufst durch eine heisse, karge Wüste. Tagelang. Hast nur eine notdürftige Ration Wasser mit dabei. Du fühlst dich nach langen Tagen unterwegs völlig ausgetrocknet vom Schwitzen, dem Wassermangel und bist am Ende deiner Kräfte.

Plötzlich siehst du in der Ferne einen Dschungel. Saftiges Grün, friedliche Tiere und einen grossen Wasserfall mit einem wunderschönen glasklaren See davor. Endlich erreichst du dieses Paradies mitten in der Wüste. Was tust du?

Du schlüpfst aus deinen Klamotten, stellst dich unter den Wasserfall, reckst die Arme nach oben und lässt dich vom frischen Wasser umspülen. Du öffnest den Mund um das frische klare Wasser mit jeder Zelle deines Körpers von aussen und von innen aufzunehmen. Stell dir das Empfangen GENAU SO vor!!

Doch was tun wir stattdessen leider viel zu oft?

Wir huschen völlig ausgetrocknet und überhitzt, vielleicht sogar noch verschämt hinter einem Busch in einen Trockentauchanzug und stellen uns damit ins Wasser. Ein wenig Wasser berührt uns im Gesicht, vielleicht trinken wir noch einige Schlucke und das war’s auch schon. Ach, was sind wir doch so bescheiden und gut! Spürst du den Unterschied?

Was wäre, wenn du alles empfangen dürftest, was dir das Leben zu bieten hat? Alles? Den ganzen Wasserfall und nicht nur ein paar Tropfen?

Wenn du Lust hast, mehr über dieses Thema zu erfahren und deine inneren Begrenzungen auszuloten, die dich am Empfangen hindern, lege ich dir mein E-Book ans Herz: „Wenn die Seele fliegen lernt …“.

Weitere Infos gibt es unter www.christinaschmautz.com/ebook.