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In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit der Leichtigkeit befasst. Hihi, irgendwie klingt dieser Satz gerade so schwer. Aber es begann genau damit … mit der Schwere.

Es gab eine Situation, in der ich feststeckte. Grrrr. Passiert bestimmt nur mir, oder?

Aber ich habe ja zum Glück viele Werkzeuge, die so genial sind und mich in Lichtgeschwindigkeit wieder in die Leichtigkeit und Freude bringen.

Ok, manchmal ist die Lichtgeschwindigkeit etwas flotter und manchmal gleicht die Lichtgeschwindigkeit eher einer durchgebrannten Glühbirne … aber egal, raus komme ich auf jeden Fall immer!

Zurück zum Text: ich stellte mir also permanent die beiden Fragen:

1. Welche Information fehlt mir hier, um vollkommene Klarheit darüber zu haben?
2. Was habe ich noch nicht anerkannt, dass wenn ich es anerkennen würde, alles verändern würde?

Mit diesen zwei Fragen ging ich durch den Tag (eigentlich waren es nur eineinhalb Stunden) und immer wenn dieses knarzige Gefühl im Magen auftauchte, stellte ich diese Fragen.

Und auf einmal ploppte die Antwort auf. Wie gesagt nach eineinhalb Stunden und mitten beim Autofahren, als ich mit etwas ganz Anderem beschäftigt war.

Kennt ihr das?

 

Ihr brütet an einem Thema herum, beleuchtet es von allen Seiten und dann – schwuppdiwupp – kommt die Erkenntnis angeflogen. Eine totale Leichtigkeit mit der Situation, die vorher noch knarzig und harzig war, macht sich breit und ihr spürt: Ahhhhhhhhhhhh! Jetzt hab’ ich es kapiert!

Bist du nun bereit für meine Mini-Erleuchtung?
Ok … hier ist sie:

 

Ich habe für viele Menschen und auch für (potentielle) Klienten oftmals ZUVIEL Leichtigkeit!

Tadaaaaaaa!
Vielleicht nicht bahnbrechend für dich. Aber für mich war es das in dem Moment.

Und es fiel mir tatsächlich wie Schuppen von den Augen und alle möglichen Situationen aus meinem Leben ploppten auf.

Wie oft wurde ich von anderen für meine sprudelig leichte Art bewertet.

Viele nervt es, dass ich sprühend vor Begeisterung für eine Sache sein kann und (angeblich) alles andere ausblende, was man in Erwägung ziehen müsste. Und wie oft habe ich mich falsch dafür gefühlt und angefangen, mich um „die Haken bei der Sache“ zu kümmern, anstatt einfach nur meiner Wahrnehmung zu folgen.

Auch meine Herangehensweise bei viele Dingen stösst oftmals auf Irritation. „Irgendwie wird’s schon klappen“ war immer mein Lebensmotto.

Und genau so gehe ich die Dinge an.

  • Weisst du, wie schwer es als alleinerziehende Mutter ist? Ich: Das wird schon irgendwie klappen. Besser das, als so weiter zu machen!
  • Eine Auswanderung in die Schweiz mit Kind? Ich: Alles easy, das wird schon!
  • Wie willst du dort einen Job finden? Ich: Kein Problem, das wird schon!
  • Du kannst doch nicht einfach kündigen, ohne etwas Anderes zu haben? Ich: Och, das wird schon irgendwie …
  • Eine Finka auf Mallorca buchen für einen Foundation? Was, wenn keine Teilnehmer kommen? Ich: Das wird schon alles klappen und ausserdem habe ich da jetzt richtig Lust drauf!

 

Und auf einmal sprang mich die nächste Erkenntnis an:

Ich habe noch nie meine Leichtigkeit anerkannt. Noch gar gar nie! Ehrlich!

 

Und dabei weiss ich doch: Anerkennen kreiert mehr von dem, was ich in meinem Leben haben möchte … und das ist definitiv: LEICHTIGKEIT.

Leichtigkeit ist nämlich das, was ich habe und bin.

Leichtigkeit ist der Ausdruck meines Wesens, also meine „Kernkompetenz“, wenn man es etwas bodenständiger benennen will. (Und alles was mir nicht erlaubt, dies jetzt voll und ganz anzuerkennen, wahrnehmen, wissen zu sein und zu empfangen … POD & POC, hihi)

Stattdessen habe ich mich so oft dafür verkehrt gemacht!
Mich bewertet und in Frage gestellt.

Ich habe mich solide und schwer gemacht, um mich in diese Realität rein zu quetschen.
Ich habe mir völlig überflüssige Probleme und Herausforderungen kreiert, nur um nicht zu viel Leichtigkeit zu haben. Nur um nicht von anderen dafür bewertet zu werden.

Und Fakt ist: Ich war nicht kongruent! Was für ein Wort! Aber es passt gerade so gut – und es bedeutet letztlich nichts Anderes wie: Ich stimmte nicht mit meiner Energie überein, wenn ich Leichtigkeit BIN und Schwere wähle!

Urks.

Und bei Access® sagen wir ja auch:

Alles was wir nicht anerkannt haben, richten wir gegen uns!
Oh ja! Wie wahr, wie wahr!! Davon kann ich ein Lied singen.

Damit ist jetzt Schluss. Ab sofort.

 

LEICHTIGKEIT ist eine Wahl. Und zwar meine.

 

Und wenn andere diese Leichtigkeit nicht wählen wollen, ist das völlig in Ordnung für mich. Jeder wählt was er wählt.

Und wenn andere mich für meine Leichtigkeit bewerten, ist das auch völlig in Ordnung (Bewertungen werden dankend entgegen gegenommen – KATSCHING!).

Vermutlich wird es noch ein paar Situationen geben, wo ich mich an meine neue Wahl erinnern und neu wählen darf. Aber wie kann auch das ganz leicht gehen?

 

Und welche Einladung kann ich für andere, für DICH sein, diese Leichtigkeit ebenfalls zu wählen?