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Wenn du mich schon ein wenig verfolgst, weisst du, dass ich mich dem Thema Selbstzweifel – auch aus eigener Betroffenheit – regelmässig widme:

Es ist mir ein grosses Anliegen, dass DU dich mit deinem SEIN, mit all deinen Fähigkeiten und Talenten nicht versteckst, sondern nach draussen gehst und dich zeigst!

Die Welt braucht DICH – jetzt!

Auch bei diesem Being-You-Kurs (der dreieinhalbtägige Kurs zum gleichnamigen Buch von Dr. Dain Heer: „Sei du selbst und verändere die Welt“) in Köln, der Ende September in Köln statt fand, ging es darum:

Sei du selbst, steh auf und zeig dich! Und verändere die Welt mit deinem SEIN!

Deswegen möchte ich dir mein absolutes Highlight vom Wochenende nicht vorenthalten – es ging nämlich um das Thema Selbstzweifel und der Umgang damit. Du kannst dir vorstellen, wie ich die Ohren gespitzt habe …

 

Selbstzweifel sind wie eine Wand!

 

Kennst du das? Du gehst ganz beschwingt und freudig deinen Weg und auf einmal stellt sich dieses innere Grummeln ein. Du wirst unsicher und bist auf einmal blockiert.

Stell dir deine Selbstzweifel wie eine Wand vor, die sich dir ganz plötzlich in den Weg stellt.

Die Wand besteht aus deinen Ansichten, Schlussfolgerungen, Bewertungen, Erfindungen und Lügen, die du dir selbst erzählst oder von anderen abgekauft hast.

Die Aufgabe dieser Wand ist es, dich daran zu hindern, weiter zu gehen. Sie will, dass du keinen Schritt weiter gehst! Auf gar gar gar keinen Fall!

Sie will dich daran hindern, deine Komfortzone zu verlassen und in deine wahre Grösse zu gehen. Denn nur so bist du ihrer Meinung nach sicher und dir kann nichts passieren.

Stell dir jetzt vor, die Wand beginnt wieder einmal, dich mit diesem ganzen Mist (ich hab mir dabei Schneebälle vorgestellt) zu bewerfen:

– mit all den Ansichten und Schlussfolgerungen, dass du nicht gut genug bist
– mit all den Bewertungen über dich, dass du nicht schön oder intelligent bist
– mit all den Erfindungen, dass es nur anderen gelingt, ein Leben nach ihren Träumen zu führen
– mit all den Lügen, dass man sich an diese Realität anpassen muss und nicht ausbrechen darf
– und so weiter und so fort …

Was tust du jetzt?

 

Die Wand will, dass du dich klein machst, zurück weichst, umkehrst und auf gar keinen Fall weiter gehst. Meist gelingt das dieser Wand auch auf irgendeine Art und Weise … oder?

Der Tipp von Dr. Dain Heer war deshalb für mich so einfach und dafür umso wirkungsvoller:

In dem Moment, wo dich die Wand mit ihren Schneebällen bewirft, bleib einfach vor der Wand stehen und sag mit einem Lächeln: „Hi!“

 

Weiche nicht zurück, bleib einfach stehen, auch wenn es in dir tobt. Denn du weisst, es ist nicht die Wahrheit!

Und die Wand wird energischer werden und noch mehr Schneebälle auf dich werfen und du bleibst stehen und sagst mit einem Lächeln: „Hi!“

Die Wand wird jetzt alles geben: ihr ganzes Repertoire an Ansichten, Bewertungen, Schlussfolgerungen, Erfindungen und Lügen auspacken und in den schönsten Farben auf dich abfeuern!

Aber du bleibst vor ihr stehen und sagst mit einem Lächeln: „Hi!“

 

Und in dem Moment, wo du es am wenigsten erwartest, ist sie weg.
Und du kannst weiter gehen.

Wie findest du dieses Bild?

Ich muss zugeben, ich liebe dieses Bild mit der Wand.

Und ich konnte es auch direkt anwenden: Ich hatte nämlich in Köln, für den Sonntagabend ein Foto-Shooting gebucht – für mich etwas, was mich in hohem Bogen aus meiner Komfortzone katapultiert!

Den ganzen Sonntag schon ballerte meine Wand auf mich ein. Gnadenlos. Ich wollte den Termin am liebsten absagen. Wohlweislich hatte ich aber schon einen Tag vorher das Geld bezahlt. Es gab also kein Ausweichen mehr.

Also beherzigte ich den Rat von Dain: ich blieb im Feuer stehen. Lächelte. Und sagte „Hi!“.

 

Und es wurde natürlich heftiger. Es rollten auch Tränen. Trotzdem blieb ich an dieser Wand stehen und trotzte ihr:

„Das, was du mir erzählst, ist NICHT DIE WAHRHEIT!“, schrie ich innerlich zurück!

Und auf einmal war da eine Leere in meinem Kopf. Stille. Ruhe.
Die Wand war gewichen. Zumindest für dieses mal. Das Shooting konnte kommen.

Das war es, was ich heute unbedingt mit dir teilen wollte, da es für mich so bewegend war. Ich bin mir sicher, dass dies auch ein Beitrag für dich sein kann. Ich freue mich sehr, wenn du mir von deinen Erfahrungen berichtest.