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Ich muss dir heute etwas erzählen:

Ich war bei einem Facebook-Live in einer geschlossenen Gruppe dabei. Das Ganze ist ein kostenpflichtiges Angebot und du erhältst einen Monat lang täglich einen Impuls. Die letzten Tage fand ich schon ganz spannend, aber das heute schoss tatsächlich den Vogel ab: Die Kollegin, die ich absolut schätze, liegt doch tatsächlich während dem Video in ihrer Badewanne (!!) und aalt sich genüsslich im warmen Wasser, um uns den heutigen Impuls zu geben! Ich konnte es nicht fassen! Nicht, dass man sie nackt gesehen hätte – natürlich nicht. Aber dennoch war von Entspannung bei mir keine Spur mehr und mein Kopf ratterte sofort los: In der Gruppe sind um die 90 Teilnehmer, jeder hat 200 € bezahlt. Das ist ein Verdienst von 18.000 € für ca. 25 Minuten Aufwand. Das sind … hirn hirn … bei 31 Tagen ca. 580 € pro Tag! Und dann sitzt diese Dame auch noch in der Badewanne!! Tzzzz. Für dieses Geld könnte man sich ja etwas zurecht machen und ein professionelles Video erwarten …

Ihr merkt, in mir kochten die Bewertungen hoch.

Nicht nur eine, sondern viele. Es kochte und kochte – nicht leise, sondern laut sprudelnd! Und ich war mehrmals davor, das Video weg zu klicken. Wirklich. Aber durch meine Arbeit mit Access weiss ich: dort wo die Bewertungen hoch ploppen, werden meine eigenen Begrenzungen sichtbar! Und wenn ich wieder ein paar meiner Begrenzungen hinter mir lassen kann – perfekt. Ich lies mich also drauf ein und atmete weiter, nahm wahr, was sich zeigte. Mit Widerwillen, aber ich blieb dran.

Wie oft hörst du auf, brichst du Dinge ab, klickst du Dinge weg – die dich absolut antriggern und dir deine eigenen Begrenzungen aufzeigen?

Wieviel könnte dir dadurch bewusst werden, was könntest du alles wahrnehmen, würdest du dich voll und ganz drauf einlassen?

Und wie viele deiner inneren Begrenzungen könntest du hinter dir lassen, wenn du dich ihnen mutig stellen würdest, anstatt in den Widerstand oder den Kampf zu gehen?

Ich atmete weiter und begann zu erforschen, wo meine Widerstände tatsächlich liegen.

Ich spürte rein, nahm wahr, was sich an Ansichten, Bewertungen, Gedanken und Emotionen zeigte, aber ohne mich von ihnen überrollen zu lassen oder sie abzukaufen, das heisst also, mit dem nötigen Abstand: Ich beobachtete quasi den Tiger im Zoogehege, liess aber nicht zu, dass dieser mich frisst.

Spürst du, wieviel Freiheit hinter deinen Bewertungen und Widerständen stecken kann, wenn du gewillt bist, genauer hinzuschauen und wahrzunehmen, ohne dich vom Strudel der Gefühle, Gedanken und Emotionen wegspülen zu lassen?

Bei mir schossen folgende Bewertungen zu den Themen Professionalität und Geldverdienen wie Pilze aus dem Boden (und das war nur ein Bruchteil …):

  • Ein Video aus der Badewanne ist alles andere als professionell!
  • Und dann auch noch Geld dafür zu verlangen – das ist erst recht nicht professionell!
  • Und für 25 Minuten Aufwand rund 580 € zu verdienen – so einfach kann das ja nicht sein!!
  • Wo kämen wir hin, wenn jeder mit so wenig Aufwand Geld verdienen würde?


Triggert dich das auch?

Dann lade ich dich zu folgenden Fragen ein – du könntest dich beispielsweise fragen:

  1. Was bedeutet Professionalität für mich? Schreib es auf – ach du meine Güte … bei mir kam eine lange Liste zusammen! 
  2. Was bedeutet Geld und Geldverdienen für mich? Schreib auch hier auf, was dir alles so einfällt. Es ist spannend, glaub mir!
  3. Wie viel Punkte von diesen beiden Listen sind Bewertungen, Ansichten und Schlussfolgerungen, die gar nicht mir gehören? (Schicke sie gedanklich an den Absender zurück – ohne dass du wissen musst, wer das ist – mit Bewusstsein angehängt!)
  4. Welche Geschichten erzähle ich mir täglich, weil ich sie mir oder anderen abgekauft habe? Und sind diese Geschichten wirklich wahr? (Und alles was das ist, könntest du zerstören und unkreieren – POD und POC)
  5.  Was ist der Wert, lieber an der „Maske der Professionalität“ festzuhalten, anstatt „einfach nur ich selbst“ zu sein? (Und alles was das ist, könntest du zerstören und unkreieren – POD und POC)

Was wäre, wenn wir viel mehr Geld und Kunden anziehen würden, wenn wir auch im Business „einfach nur wir selbst“ wären und uns nicht hinter der Professionalität verstecken würden? Und vor allem, wieviel Spass und Leichtigkeit, könnten wir in unserem Business haben, wenn wir wählen würden – statt professionell zu sein – einfach nur „wir selbst zu sein“? Schliesslich heisst der Bestseller von Dr. Dain Heer nicht: „Sei professionell und verändere die Welt“, sondern „Sei du selbst und verändere die Welt“!

Was willst du hinter deiner Professionalität verstecken?

Eines wird mir immer klarer: Letztlich wollen wir hinter der Maske der Professionalität nur eines verstecken: uns selbst und unsere Verletzlichkeit. Um nicht als „Hochstaplerin“ gesehen zu werden, die nichts drauf hat. Und auch die ganzen Selbstzweifel an uns und unserer Arbeit lassen sich hinter dieser Fassade prima verstecken, nicht wahr? Und denen gilt es, ins Gesicht zu sehen. Und die Kollegin in der Badewanne konfrontierte mich einfach  etwas unsanft mit meinen Selbstzweifeln und meinen inneren Begrenzungen. Nichts weiter.

Wie viel „Damen in Badewannen“ konfrontieren dich täglich mit deinen Triggerpunkten, die du – wenn du genau hinschauen würdest – mit Leichtigkeit hinter dir lassen könntest?

Und wie oft überspielst du deine eigenen Triggerpunkte nach aussen mit Sätzen wie „also für mich ist das absolut ok“, „ich bin da schon viel weiter“, nur um zähneknirschend den ganzen Tag doch darüber zu grübeln oder dich bei deiner besten Freundin zu beschweren?

Schliesslich ist Neid und Konkurrenzkampf gerade in der Bewusstseins- und Spiri-Szene absolut verpönt! Nein, das möchte man ja auf gar keinen Fall, dass andere einen „enttarnen“, dass man doch noch ein paar Hausaufgaben zu machen hat und eigentlich ganz gerne selbst in der Badewanne liegen würde, um sein Geld zu verdienen. Geht ja gar nicht!!

Und nein, ich meine damit nicht, dass jeder künftig sein Business aus der Badewanne oder vom WC aus betreiben sollte oder dass ein professionelles Auftreten generell verkehrt ist. Darum geht es mir nicht.

Es geht darum, was eine solche Situation in mir auslöst – um letztlich damit zu arbeiten. Und frei zu werden.

Vermutlich begegnet jeder von uns immer wieder seinen „Damen in der Badewanne“, in welchem Kleidchen diese auch daherkommen. Wir bewerten andere für Dinge, von denen wir niemals nie nie selbst von anderen bewertet werden wollen, richtig? Denn nichts wollen wir lieber vermeiden, als Bewertungen.

Dabei erlangen wir wieder ein Stückchen mehr Freiheit, wenn wir gewillt sind, von anderen bewertet zu werden. Ja, du hast richtig gehört!

Lass dich von anderen bewerten. Gnadenlos. Nicht nur im Business. Sondern immer und überall.

Denn: für jede Bewertung, die wir empfangen (und nicht in Widerstand dazu gehen und von uns weisen), kassieren wir 5000 Franken (oder Euro) – also ein hübsches Sümmchen Geld!

Falls du Schwierigkeiten damit hast, Bewertungen in deinem Business zu empfangen (oder zu welchen Themen auch immer), frage dich:

Wie gewillt bin ich, die unprofessionelle Beraterin, Referentin, Coach … (was auch immer du bist), zu sein, die nichts drauf hat, allen etwas vor macht und nur anderen Leuten das Geld aus der Tasche zieht?

Spürst du Widerstand? Super!!

Dann weisst du, dass du unglaublich viel deiner Energie darauf verwendest, anderen genau das Gegenteil zu beweisen. Und das kostet dich nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch Geld. Jede Bewertung, die wir nicht gewillt sind zu empfangen, kosten dich nämlich 20.000 Franken …

Da ist doch die andere Variante weitaus attraktiver, oder?

Du kannst du selbst sein, bist bereit, jede Bewertung von aussen in Empfang zu nehmen und – KATSCHING – du verdienst daran auch noch Geld! Wie wird es noch besser?

Vielleicht findest du es jetzt auch nicht mega-professionell von mir, dass ich dir von meinen eigenen Themen, mit denen ich auch immer wieder zu tun habe, berichte. So what! Das ist völlig ok.

Ich habe aus der heutigen – vermeintlich unprofessionellen Situation – so unglaublich viel profitiert, etliche Begrenzungen über Bord geworfen, die mir mein Leben und mein Business wieder leichter machen.

Letztlich triffst du die Wahl, ob du hiervon ebenfalls etwas für dich mitnehmen willst oder nicht!

Herzlich unprofessionelle Grüsse sende ich euch!

PS: Falls du mehr Lust auf Unprofessionalität von mir hast, freue ich mich über einen Besuch auf meiner Fanpage auf Facebook. Falls du Lust hast, mit anderen Frauen gemeinsam zu kreieren, findest du uns in der FB-Gruppe „Women create future“. Und hier findest du Informationen zu meinem E-Book „Wenn die Seele fliegen lernt …“