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Ich treffe sie immer wieder: Die Menschen, die keine Veränderung wählen. Die lieber im Status Quo verharren, auch wenn dieser noch so ungemütlich ist. Die Menschen, die lieber im Selbstmitleid versinken, als sich nur einen winzigen Zentimeter aus ihrer Komfortzone zu bewegen.

Kennst du solche Menschen auch?
Gerade wenn es enge Freunde oder Familienangehörige sind, fällt es umso schwerer, dabei zuzuschauen, wie diese Menschen immer mutloser und negativer werden, nicht wahr?

Achtung: Helfer-Syndrom!

Vielleicht rutscht du auf einmal in die Rolle des „Helfers“, machst Angebote und gibst Tipps, die deinem Gegenüber deiner Meinung nach helfen würden, aus seiner Situation herauszukommen?

Und, obwohl du Unmengen deiner Energie reingibst, verändert sich beim Anderen nur wenig oder gar nichts? Und du beginnst sogar, an dir zu zweifeln …

Erkennst du dich wieder?

Schon oft wurde mir die Frage gestellt, wie man mit solchen Menschen „richtig“ umgeht. Richtig im Sinne von „mit der eigenen Energie achtsamer umzugehen“ und sich „nicht persönlich dafür verantwortlich zu fühlen, wie es dem anderen geht“.

 

Hier ein paar Tipps für dich, die dir den Umgang mit diesen Menschen erleichtern:

 

1. Deine Ansicht kreiert deine Realität.

Wenn du (vielleicht auch nur unbewusst) der Ansicht bist, dass nur du deiner Schwester helfen kannst, wirst du immer wieder neue Situationen kreieren, die dir zeigen, dass sie es tatsächlich ohne dich nicht schafft. Sage ihr stattdessen immer und immer wieder, dass du überzeugt davon bist, dass sie ihre Situation in den Griff bekommen wird. Ermutigung heisst hier das Zauberwort.

 

2. Mache andere Menschen nie kleiner, als sie in Wahrheit sind.

Sobald du im Helfer-Modus bist und deine ganze Energie hineingibst, um deine beste Freundin aus ihrer Depression zu holen, schaffst du ein energetisches Ungleichgewicht. Du machst dich grösser und sie kleiner. Bei Access® sagen wir manchmal auch ziemlich flapsig: Hör sofort auf, die überhebliche Bitch zu spielen! Klingt vielleicht hart, aber letztlich zeigt es genau auf, worum es geht: Nicht nur DU bist ein „unendliches Wesen mit Superkräften“ – der andere auch!

 

3. Respektiere die Wahlen von anderen Menschen.

Jeder von uns trifft seine eigenen Wahlen. Die einen bewusst, die anderen oftmals noch unbewusst. Aber jeder ist für seine Wahl verantwortlich. Respektiere das. Und gib ihnen die Erlaubnis hierfür. Dies bedeutet übrigens nicht, dass du zu diesen Menschen unfreundlich sein sollst oder sie ignorieren sollst.

– Deine Arbeitskollegin erzählt dir seit Jahren dieselbe Geschichte und verändert nichts? Ok, sie hat wohl gewählt, im Status Quo zu bleiben. Höre ihr weiter zu (solange es für dich funktioniert), gib ihr aber nur noch dann Tipps, wenn sie dich um Rat fragt oder ausdrücklich darum bittet.

– Die liebe Nachbarin will zum wiederholten Mal nur ihren Mist bei dir abladen? Dann setze ihr ein Stopp. Dir zuliebe. Oder sag ihr, dass du gerade keine Zeit hast. Sei pragmatisch. Mach das, was für dich funktioniert. Du lässt andere doch auch nicht ihren Müll in deinem Wohnzimmer entsorgen?

 

4. Mache dich nicht dafür verkehrt, wenn Menschen verärgert sind, dich vielleicht sogar beschimpfen, weil du auf einmal anders bist!

Ich bin offen zu dir, das wird passieren. Menschen nehmen sehr schnell wahr, dass sich etwas in dir verändert. Dass du anders bist und reagierst. Du lässt dir keine Energie mehr abziehen. Das kann für den anderen erst einmal recht unangenehm und ungewohnt sein.

 

5. Geniesse dein Leben!

Hab Spass und nutze die Energie, die du in Menschen steckst, die aktuell nichts verändern wollen, für dich.

Und: Du darfst trotzdem ein fürsorglicher und freundlicher Mensch sein, auch wenn du nun etwas anders bist, wie bisher.

So bist du die beste Einladung für Veränderung in deinem Umfeld.

Übrigens:

Eine Access-Bars®-Session hilft darüber hinaus, in deine innere Ruhe zu gelangen. Die Gehirnwellen verlangsamen sich, du entspannst. Das Gedankenkarussell hält an. Und so ganz nebenbei lässt du noch einiges an altem Ballast los. Klingt vielversprechend, oder? Hier erfährst du mehr.

Wenn du die Access Bars® selbst erlernen möchtest, dann ist jetzt die beste Gelegenheit dazu:

17. September 2017 von 9:30 – 17:30 Uhr in Zürich – zur Anmeldung
22. Oktober 2017 von 9:30 – 17:30 Uhr in Rüti (gemeinsam mit Urte Tragmann) – zur Anmeldung