(0041) 076 328 2403 info@christinaschmautz.com

Erst mal VIELEN DANK für die wundervollen Feedbacks zum letzten Thema „Sag der Wand lächelnd „Hi!“ … nicht nur mir scheint es so zu gehen, dass ich immer mal wieder vor diesen Wänden stehe.

Da auch Fragen zu besagtem Fotoshooting in Köln kamen, werde ich dir ein wenig davon berichten und über ein grosses Thema schreiben: Die Angst vor der Sichtbarkeit.

Die Angst vor der Sichtbarkeit.

 

Wie bereits berichtet, hat mich dieses Shooting in hohem Bogen aus meiner Komfortzone raus katapultiert.

Ich fasse es für dich mal zusammen, was mir „meine Wand“ an diesem Tag so entgegen schleuderte:

 

Andrea Belluso gehört unter anderem zum Film- und Fototeam von Access Consciousness®. Er ist ein Top-Fotograf, hat schon mit Linda Evangelista und Naomi Campbell gearbeitet. Und dann sollte die kleine, unbedeutende Christina vor seine Linse treten? Was bildete ich mir ein, wer ich bin?

 

Was, wenn ich nicht gut genug vor der Kamera bin? Mich unbeholfen bewege oder blöd aussehe? Was denken dann alle von mir?

 

Ich wusste ja von anderen schon, dass es Andrea gelingt, genau das heraus zu kitzeln und einzufangen, was sein Modell vor der Linse ausmacht. Was, wenn es mir nicht gelingen würde, die Kontrolle abzugeben und ich selbst zu sein?

 

Und – verdammt nochmal – wie funktioniert das, in dieser Situation ICH SELBST zu sein? Wo es mir gefühlt doch sowas von „an den Kragen geht“?

 

Barrieren hochziehen und das Kleidchen der Professionalität anzulegen – das kann ich gut! Aber mich anderen zu zeigen, wie ich wirklich wirklich wirklich bin? Da fehlt mir die Übung. Vermutlich aber vor allem der Mut.

Schicht für Schicht begann ich, mich dem Kern meiner Selbstzweifel zu nähern … Kennst du das auch?

Warum fällt es uns so unfassbar schwer, uns vor anderen zu zeigen?

 

Als das zu zeigen, was uns ausmacht?
Mit unseren Stärken, aber auch mit unseren Schwächen und unserer Verletzlichkeit?

 

Als ich mich fürs Shooting bei einem Kölsch (mein erstes Kölsch übrigens – ich trinke normalerweise kein Bier – aber in der Minibar im Hotel gab es nichts anderes …) vorbereitete, fiel mir das wunderbare Kartendeck meiner Kollegin Saskia in die Hand und ich zog eine Karte:

„Welche Wahl müsstest du hier treffen?“

 

Tja. Welche Wahl müsste ich treffen, um das Shooting mit Leichtigkeit und Spass meistern zu können?

Während ich meine Klamotten zusammen packte, begleitete mich diese Frage.

Und auf einmal war die Antwort klar:

– Ich müsste mich, meinen Körper und mein SEIN endlich wahrhaftig anerkennen.
– Ich müsste gewillt sein, meine Grossartigkeit anzuerkennen.
– Ich müsste bereit sein, verletzlich zu sein.
– Und ich müsste bereit sein, etwas Grösseres zu wählen, die Mittelmässigkeit hinter mir zu lassen

 

Uff.

Würde ich diese Dinge wahrhaftig wählen, hätte meine Wand keine Chance mehr. Zumindest nicht für diese Runde …

Also traf ich meine Wahl, machte das Shooting. Und hatte sogar richtig Spass dabei, wie du auf dem Bild sehen kannst.

Und ich war so berührt, als ich die ersten Bilder von mir sah.

Das sollte ich sein???

 

Mir kamen die Tränen und es war mir in diesem Moment egal, mich vor allen mit meiner Verletzlichkeit zu zeigen …

Wie würde sich DEIN Leben verändern, wenn du …

 

– dich, deinen Körper und dein Sein endlich anerkennst?
– deine Grossartigkeit anerkennst?
– bereit bist, dich verletzlich zu zeigen?
– bereit wärst, etwas Grösseres zu wählen und die Mittelmässigkeit hinter dir zu lassen?